Strasse - Panne - Abschluss, Tag 9 und Einwassern
Fernfahrt 2025 REISEBERICHT
Sonntag, 31. August 2025
Route: Salzburg - Basel
Zeit: 07:30 - ca. 16:30 (je nach Person)
Wetter: sonnig, Temperaturen 16 - 25°C
Verfasser: Tobias
Am morgen sind alle ein letztes Mal in einem Fernfahrtshotel aufgewacht und haben wie jeden Tag die Sachen gepackt. Pünktlich um 9 Uhr sind wir mit dem Büssli in Salzburg abgefahren. Beat ist mit Alexandra einige Minuten früher das Langschiff auf einer Raststätte holen gegangen und sind auch Richtung Basel weitergefahren. Ohne Halt und Stau sind es noch 6 Stunden bis Basel. Nach zwei Stunden habe wir den ersten Halt an einer Raststätte gemacht. Alle haben sich gestreckt, einige sind auf die Toilette und anschliessend mit dem WC-Bon noch einen Kaffee holen. Danach ging es wieder Ruhig weiter und einige konnten noch ein wenig Energie tanken, indem sie die Augen zu machten. Um 12.15 Uhr ruf Beat an und teilte uns mit, dass er mit seinem Zugfahrzeug eine Panne hat und nicht weiterfahren kann. Nach mehreren Ideen die Situation zu meisten, entschied sich Beat zwischen München und Bodensee nochmals eine Nacht zu verbringen. Somit ist der Plan das Langschiff nach der Ankunft in Basel noch einzuwassern ins Wasser gefallen. Zwischenzeitlich haben wir dem Büssli auch noch Energie gegeben und konnten mit vollem Tank Richtung Basel weiterfahren. An einer Schweizer Raststätte haben wir nochmals einen halt gemacht und haben etwas kleines in den Magen bekommen. Die beiden freiwillige Fahrer Stephan und Däni haben sich wieder abgewechselt. Wie geplant sind wir dann kurz nach 15.30 Uhr in Basel angekommen, ohne Langschiff. Die Teilnehmer haben wir an verschiedenen Orten ausgeladen und das Büssli wieder zur Vermieterfirma gebracht.
Das Langschiff verbrachte noch bis Dienstagnachmittag in Deutschland. Beat und Stephan haben es mit neuem Zugfahrzeug, Alexandras Auto, wieder sicher in die Schweiz gebracht. Somit wurde das Langschiff am Dienstagabend neben dem offiziellen Schnuppertraining wieder in das Heimatgewässer eingewassert. Da leider keine weiteren Rhy-Club Mitglieder kamen um uns zu helfen und einige Fernfahrer ab detachiert waren, haben uns noch einige starke Horburger geholfen das Heck aus dem Langschiff zu hieven. Jetzt ist unser Zugvogel wieder am Heimathafen geankert und wartet auf das nächste Abendteuer. Die anwesenden haben danach noch angestossen und die Fernfahrt so offiziell beendet.
Es war eine tolle Zeit, danke an die Organisatoren Beat und Stephan. Geklappt hat bis auf den Schluss alles und die Fernfahrt bleibt in bester Erinnerung.